Soziale Projekte
Wer wir sind
Die Campus für Bildung und Sport gGmbH, bekannt als „Ministerium für Abenteuer“ ist Träger der freien Jugendhilfe und fördert seit über zehn Jahren Bewegung, Naturerlebnis und soziales Miteinander an allen Schulformen in Mitteldeutschland. Mit über 250 Partnerschulen führen wir erlebnisorientierte Formate durch, die den Unterrichtsalltag ergänzen und Kindern Freude an Bewegung, Gemeinschaft und Spaß ermöglichen.
Unsere Projekte
Alle dürfen mitmachen
💡 Projektidee
In den meisten Schulklassen treffen sehr unterschiedliche soziale Lebensrealitäten aufeinander: Kinder aus finanziell gut aufgestellten Familien, Kinder aus stabilen Mittelschicht-Haushalten, Kinder aus der unteren Mittelschicht und Kinder, deren Eltern Sozialhilfe beziehen. Besonders Familien aus der unteren Mittelschicht, deren Einkommen knapp nicht ausreicht, um Sozialleistungen zu beantragen und die aufgrund von Schichtarbeit oder mehreren Beschäftigungen zeitlich stark belastet sind, leiden unter zusätzlichen Kosten im Schulalltag. Auch Familien, die Sozialhilfe beziehen, haben häufig Schwierigkeiten bei der Beantragung von Fördermitteln sowie weitreichende Herausforderungen im Lebensalltag. Die Zahl der betroffenen Kinder variiert je nach Schulform und lokalen Umständen.
Die Schulen sehen sich in der Verantwortung, zusätzliche Kosten für diese Familien zu vermeiden. Gleichzeitig sind sie durch die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage kaum noch in der Lage, soziale Benachteiligung auszugleichen, da die dafür vorgesehenen Fördermittel auf kommunaler und staatlicher Ebene gekürzt wurden. Dadurch können viele Schulen externe pädagogische Programme nicht mehr durchführen, was nicht nur benachteiligte Kinder betrifft, sondern die gesamte Klassengemeinschaft schwächt.
Mit dem Projekt „Alle dürfen mitmachen“ wollen wir genau diese Benachteiligung ausgleichen, indem wir die zusätzlichen Kosten für 100 Kinder, mit Ihrer Hilfe, übernehmen und im Zeitraum von April bis Oktober 2026 mehr als 20 erlebnispädagogische Tage für ganze Klassenverbände ermöglichen. Dank unseres engen Kontakts zu über 150 Schulsozialarbeiter*innen an unseren Partnerschulen können wir gezielt jene Kinder erreichen, bei denen der Bedarf am größten ist.
👣 Wirkung
Die geförderten Plätze gleichen finanzielle Unterschiede aus und sichern inklusive Projekttage. Die gemeinsamen Erlebnisse stärken das Klassenklima, fördern soziale Kompetenzen und ermöglichen wertvolle Bewegungs- und Naturerfahrungen für alle. Durch einen gestärkten Zusammenhalt, die Verhinderung von Stigmatisierung und echte Inklusion verbessert sich die Lernatmosphäre spürbar, was wiederum die Lehrkräfte entlastet. Zudem nehmen zwischenmenschliche Konflikte ab und insbesondere benachteiligte Kinder gewinnen an Selbstvertrauen, sozialer Stärke und Bewegungsfreude, wodurch sich ihr Wohlbefinden deutlich verbessert.
🌿 Nachhaltigkeit
„Alle dürfen mitmachen“ schafft langfristig ein Bewusstsein für faire Teilhabe und unterstützt Schulen dabei, inklusive Ausflüge dauerhaft zu verankern. Durch eine wiederkehrende Förderung entsteht ein Modell, das finanzielle Hürden konsequent abbaut, soziale Ungleichheit verringert und den Zusammenhalt der gesamten Klassen stärkt. Die Verbindung von Freude und Bewegung macht die erlebnispädagogischen Tage zudem zu einer wirksamen Präventionsmaßnahme gegen Bewegungsmangel und trägt nachhaltig zu mehr Wohlbefinden bei.
Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt eine große gesellschaftliche Wirkung entfalten kann und freuen uns über Unterstützung, um möglichst vielen Kindern ein gemeinsames Abenteuer zu ermöglichen.
Ferienabenteuer für Alle
💡 Projektidee
Die Ferienzeiten können von Kindern sehr unterschiedlich erlebt werden. Auf der einen Seite stehen finanziell gut aufgestellte Elternhäuser, die sich ein vielseitiges Ferienprogramm und eine durchgängige Betreuung leisten können. Auf der anderen Seite gibt es Familien mit geringeren finanziellen Möglichkeiten, für die die Ferienzeit immer wieder neue Herausforderungen bedeutet.
Ein zentrales Problem ist die Betreuung: Gerade Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil oder mit zwei erwerbstätigen Eltern können ihre Kinder häufig nicht den ganzen Tag begleiten, sodass sie zwangsläufig viel Zeit allein verbringen. Wir sind der Meinung, dass jedes Kind das Recht hat, nach den Ferien von besonderen Erlebnissen erzählen zu können. Die Realität zeigt jedoch, dass soziale Unterschiede gerade nach den Ferien besonders sichtbar werden. Das kann zu einem geringeren Selbstwertgefühl führen und in der Folge zu sozialem Rückzug, der wiederum Ausgrenzung verstärkt.
Mit unserem Projekt „Ferienabenteuer für alle“ möchten wir 100 Plätze für sozial benachteiligte Kinder im Alter von 8–14 Jahren in Mitteldeutschland fördern, um soziale Ungerechtigkeit abzubauen und möglichst vielen Kindern mit Ihrer Unterstützung ein unvergessliches Sommererlebnis zu ermöglichen. Dank unseres engen Kontakts zu über 150 Schulsozialarbeiter*innen an unseren Partnerschulen finden wir gezielt jene Kinder, bei denen der Bedarf am größten ist.
👣 Wirkung
In unseren Camps entsteht ein gemeinsamer Erfahrungsraum, der für alle Kinder gleichermaßen zugänglich ist, unabhängig vom Elternhaus. Durch das gemeinsame Wochenprogramm werden soziale Barrieren ausgeglichen und ein freundliches, wertschätzendes Miteinander gestärkt. Unsere teamfördernden Programmpunkte unterstützen die Kinder beim Abbau sozialer Vorurteile und stellen das Wir-Gefühl in den Mittelpunkt.
Die verlässliche Rundumbetreuung durch unsere geschulten Teamer*innen von Montag bis Freitag (inklusive Übernachtungen und Vollverpflegung) ermöglicht es den Kindern, leichter Anschluss an Gleichaltrige zu finden und soziale Isolation zu vermeiden.
Gleichzeitig werden Eltern sowohl finanziell als auch emotional entlastet. Mehr Zeit für persönliche Bedürfnisse und weniger Alltagsstress steigern ihr Wohlbefinden, ein Effekt, der sich auch positiv auf ihre Kinder auswirken kann.
🌿 Nachhaltigkeit
„Ferienabenteuer für alle“ trägt zum systematischen Abbau sozialer Benachteiligung bei, indem Kinder aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen bewusst zusammengeführt und integriert werden. Dadurch entsteht ein nachhaltiges Umdenken, das weit über die Campwoche hinausreicht. Das gestärkte Selbstwertgefühl, neue Freundschaften und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten begleiten besonders benachteiligte Kinder im Alltag und wirken langfristig positiv auf ihre Entwicklung.
Auch wenn unser Projekt soziale Ungerechtigkeit nicht vollständig lösen kann, möchten wir sie spürbar verringern, indem wir möglichst vielen benachteiligten Kindern, mit Ihrer Hilfe, einen Platz in unseren Sommercamps ermöglichen und ihr Leben mit wertvollen Erlebnissen bereichern.
Free to be Kids Outdoorcamp
💡 Projektidee
Das „Free to be Kids Outdoorcamp“ ist ein integratives Sommercamp mit einem Anteil von 50 % ukrainischen Kindern und 50 % Kindern aus Deutschland. Viele ukrainische Kinder besuchen DAZ-Klassen und sind dort oft in der Minderheit. Ein Umstand, der Ausgrenzung begünstigen und Integration verlangsamen kann. Durch die ausgeglichene Gruppenzusammensetzung können sich die Kinder auf Augenhöhe begegnen, neue Freundschaften schließen und Berührungsängste abbauen. Unsere teambezogenen Programmpunkte und die gemeinsam verbrachte Zeit erleichtern das Kennenlernen und stärken das Miteinander.
Zugleich entlastet das Camp Familien, die im Alltag mit besonderen Herausforderungen kämpfen. Viele ukrainische Kinder leben bei alleinerziehenden Müttern, die durch sprachliche Barrieren, finanzielle Belastungen und fehlende Betreuungsmöglichkeiten stark gefordert sind. Das Camp bietet den Kindern eine sichere, wertschätzende Umgebung und ermöglicht den Eltern dringend benötigte Freiräume für persönliche Anliegen, Termine oder Erholung.
Nach dem erfolgreichen ersten Camp in der letzten Sommerferienwoche 2025 soll das Projekt weitergeführt und ausgebaut werden. Vom 03. bis 07. August 2026 erleben 50 Kinder und Jugendliche am Erholungspark Mondsee fünf Tage voller Natur, Bewegung und Zusammenhalt – begleitet von erfahrenen Teamer:innen, darunter auch ukrainischsprachige Coaches. Mit dem Programm möchten wir einen wichtigen Schritt für gelingende Integration leisten und 25 ukrainischsprachigen Kindern im Alter von 8–14 Jahren, mit ihrer Hilfe, die Teilnahme ermöglichen.
👣 Wirkung
Im Camp entsteht ein gemeinsamer Erfahrungsraum, in dem alle Kinder unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Hintergrund ernst genommen werden. Kooperative und bewegungsorientierte Angebote überbrücken spielerisch Sprachbarrieren, fördern gegenseitiges Verständnis und unterstützen die Entwicklung eines starken Wir-Gefühls. Die verlässliche Rundumbetreuung (inkl. Übernachtungen und Vollverpflegung) hilft den Kindern, stabile Beziehungen aufzubauen und soziale Isolation zu vermeiden.
Besonders für Kinder mit Flucht- und Migrationserfahrung bietet das Camp einen sicheren Ort, an dem sie Vertrauen entwickeln, positive Erfahrungen sammeln und emotionale Entlastung erleben. Eltern profitieren gleichzeitig, da sie Zeit für Behördengänge, Jobsuche, Sprachkurse oder Erholung gewinnen – eine Entlastung, die sich spürbar auf das Familienklima auswirken kann.
🌿 Nachhaltigkeit
Die jährliche Wiederholung des „Free to be Kids Outdoorcamps“ festigt Freundschaften, Routinen und Vertrauensstrukturen langfristig. Die Kinder kehren mit gestärktem Selbstvertrauen, besserer Sprachpraxis und erweiterten sozialen Kompetenzen in Schule und Alltag zurück, wodurch Integration weit über die Campwoche hinaus wirkt.
Auch auf Elternebene zeigt sich eine nachhaltige Wirkung: Durch regelmäßige Kontakte mit Teamer:innen, anderen Kindern und Familien wächst das Vertrauen in lokale Strukturen und sprachliche Hemmschwellen sinken. Zudem bauen neu entstehende deutsch-ukrainische Freundschaften Brücken. Wenn Kinder selbstverständlich miteinander spielen, fällt es auch Eltern leichter, Vorbehalte abzubauen und Vielfalt als bereichernden Teil ihres Alltags anzunehmen.
Natur erleben & Teamgeist stärken: Floßbau im ländlichen Raum
💡 Projektidee
Das Projekt “Natur erleben & Teamgeist stärken: Floßbau im ländlichen Raum“ verfolgt das Ziel, Schulen aus dem ländlichen Raum einen kostengünstigen Zugang zu erlebnisorientierten Bildungsangeboten zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht die Anschaffung eines Transportanhängers mit 12 vollständigen Floßbau-Sets, um Projekttage flexibel und mobil an Schulen im gesamten ländlichen Raum durchführen zu können. Aufgrund starker Kürzungen kommunaler Budgets sind viele Schulen in ländlichen Regionen derzeit kaum noch in der Lage, praxisnahe und erlebnisorientierte Angebote für ihre Schüler*innen zu finanzieren. Die finanziellen Spielräume sind oft so begrenzt, dass erlebnisorientierte Lernformate, trotz ihrer pädagogischen Bedeutung, vollständig entfallen.
Vor allem Schulen im ländlichen Raum verfügen über attraktive Gewässer in unmittelbarer Nähe, welche in nur wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sind. Doch trotz dieser idealen Voraussetzungen fehlt es an Schulen oft an finanziellen Mittel, geeigneten Materialien und an notwendiger pädagogischer Begleitung, um daraus erlebnisorientierte Ausflugsprogramme zu gestalten. Durch starke kommunale Kürzungen sind viele Schulen kaum noch in der Lage, praxisnahe Lernangebote zu finanzieren, selbst wenn diese direkt vor der Haustür stattfinden könnten und keine zusätzlichen Transportkosten verursachen.
Das Projekt richtet sich an Grundschulen und weiterführende Schulen, insbesondere an kleinere ländliche Schulen, da an einem Projekttag bis zu drei Klassen parallel teilnehmen können, sodass durch die Finanzierung dieses Projekts im Jahr 2026 insgesamt 12 Schulen aus dem ländlichen Raum die Möglichkeit erhalten, einen Floßbau-Abenteuertag durchzuführen.
Der Eigenanteil für Teilnehmende soll bewusst maximal 5 € pro Kind betragen, damit die finanzielle Belastung der Schulen und auch der Familien gering gehalten wird. Dank dieser Kostenstruktur bleibt das Angebot für Schulen wirtschaftlich realisierbar und für Eltern sozial verträglich. Insgesamt profitieren etwa 1.000 Kinder im Jahr 2026 von diesem Projekt. Der Tag vermittelt spielerisch Teamarbeit, Problemlösefähigkeit, Kreativität, Verantwortungsübernahme, Naturerleben und Freude an Bewegung, angeleitet durch qualifizierte Pädagog:innen.
👣 Wirkung
Das Projekt “Natur erleben & Teamgeist stärken: Floßbau im ländlichen Raum“ ermöglicht einen starken motorischen, sozialen und erlebnispädagogischen Tag während der Schulzeit. Durch die vielfältigen praktischen Aufgaben vom Heben und Verbinden der Elemente bis hin zum gemeinsamen Manövrieren der Flöße werden Kraft, Koordination, Gleichgewicht und grundlegende motorische Fähigkeiten spielerisch gestärkt. Die Kinder erleben aktiv, dass Bewegung, handwerkliches Tun und Naturerfahrung Spaß machen und unmittelbar Erfolgserlebnisse erzeugen.
Weil die Projekttage direkt an den natürlichen Gewässern stattfinden, die viele ländliche Schulen in unmittelbarer Nähe haben, kompensiert das Angebot fehlende Sportstätten und mangelnde erlebnisorientierte Lernorte. Von dem Angebot profitieren insbesondere Schulen, die stark vom Mangel an Sportlehrkräften und von eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten betroffen sind. Sie erhalten einen Projekttag, der vollständig von qualifiziertem und geschultem Personal durchgeführt wird. Die Kinder erleben ihren Heimatort aus einer neuen Perspektive. Sie stärken ihren Zusammenhalt und entwickeln Mut, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein. Dies führt zu einem langfristigen Aufbau von Selbstvertrauen und sozialer Entwicklung.
🌿 Nachhaltigkeit
Die Investition in Transportanhänger und Floßbau-Sets ist langfristig angelegt und ermöglicht eine wiederholte Nutzung der Materialien über mehrere Projektjahre hinweg. So kann das Projekt in den Jahren 2027 und 2028 ohne zusätzliche Sachkosten fortgeführt werden, erforderlich sind lediglich Ausgaben für Personal, Logistik und Organisation, wodurch der Förderbedarf in den Folgejahren deutlich sinkt. Mit jedem weiteren Durchführungsjahr etabliert sich eine verlässliche Struktur, die ländlichen Schulen regelmäßig naturnahe, erlebnisorientierte Projekttage ermöglicht. Der Projekttag verankert Schritt für Schritt Bewegung, gemeinsames Erleben und Naturkontakt im Schulalltag. Kinder erleben dabei Bewegung an der frischen Luft als etwas Positives, entwickeln ein dauerhaftes, gesundheitsförderliches Verhältnis zu körperlicher Aktivität und gewinnen Lust auf weitere Outdoor-Erfahrungen, welche den einzelnen Projekttag deutlich überdauern.
Medienschulung in der Vertretungsstunde
💡 Projektidee
Eine Lehrkraft fällt kurzfristig aus, der Vertretungsplan wird hastig ergänzt, Schülerinnen und Schüler sitzen im Klassenraum und warten auf Anweisungen. Häufig bleibt es bei Arbeitsblättern, spontanen Aufgaben oder passivem Abwarten, eine Zeit, die weder pädagogisch gewinnbringend genutzt wird noch den Bedürfnissen der Jugendlichen nach Aktivität, Beteiligung und Struktur entspricht. Vertretungsstunden gehören längst zum festen Schulalltag. Lehrkräftemangel, Krankheit, Fortbildungen und organisatorische Anforderungen führen dazu, dass viele Schulen täglich mit Ausfällen umgehen müssen. Doch der Anspruch, diese Phasen sinnvoll zu gestalten, kollidiert regelmäßig mit der Realität: Zeit und Materialien fehlen, Aufsichtslasten steigen, und die pädagogische Qualität bleibt schwer aufrechtzuerhalten. Für Kinder und Jugendliche entstehen so wiederkehrende Leerlaufphasen. Eine verpasste Chance für Beteiligung, Bewegung und zeitgemäße (Medien-)Bildung.
Das Projekt “Medienschulung statt Vertretungsstunde” setzt genau an diesem strukturellen Problem an. In einer Projektwoche mit insgesamt 10–12 Unterrichtsstunden im Zeitraum von März bis Dezember 2026 entwickeln Schüler:innen der 8. oder 9. Klassenstufe in Kleingruppen mehrere digitale Schnitzeljagden (Tablet-Touren) für die Klassenstufen 5 bis 7 (optional bis Klasse 8).
Das Projekt ist ideal für Schulen mit 3 bis 4 Klassen pro Jahrgang. Die digitalen Schnitzeljagden sind jeweils auf die Klassenstufen angepasst und enthalten Bewegung durch die eigene Schule, Rätsel, kreative Aufgaben, Bewegungsimpulse und werden vollständig von den Jugendlichen konzipiert und gestaltet. Die Projektwoche folgt einem klaren medienpädagogischen Aufbau: Die Klasse analysiert gemeinsam, wie sich Lernräume sinnvoll gestalten lassen, entwickelt eigene Ideen, überführt diese in spielerische Routen und Aufgaben und schafft ein digitales Angebot, das dauerhaft im Schulalltag verankert wird. Die Jugendlichen arbeiten mit Fotos, Texten, Audio, Videos und eigenen Aufgabenformaten. Sie entscheiden über Dramaturgie, Schwierigkeitsgrad, Zielpunkte und Storylines. Im Mittelpunkt steht das Prinzip: „Wir gestalten Schule mit und unterstützen jüngere Jahrgänge.“ Während des gesamten Prozesses werden sie von geschultem Fachpersonal unterstützt.
Im Anschluss an die Projektwoche erhalten Lehrkräfte und/oder Schulsozialarbeiter:innen einen Einführungsworkshop in die Anwendung der fertigen Touren. So lernen sie, wie die Schnitzeljagden mit wenigen Klicks gestartet, in Vertretungsstunden genutzt und am Ende ausgewertet werden können. Auf Wunsch können externe Fachkräfte aus unserem geschulten Teamer:innen-Pool die pädagogischen Mitarbeiter:innen bei der Durchführung unterstützen oder die Touren vollständig begleiten. So entsteht ein innovatives Instrument, das Vertretungsstunden klar strukturiert, Bewegung in den Schulalltag integriert und Selbstwirksamkeit für die Jugendlichen konkret erfahrbar macht.
Die Schule erhält ein praktikables Werkzeug, welches ohne Vorbereitung gegen Leerlauf genutzt werden kann. Die Jugendlichen erleben, dass ihre Ideen Wirkung entfalten, Verantwortung tragen und den Schulalltag sichtbar verbessern.
👣 Wirkung
Die Jugendlichen erleben alltagsnahe Selbstwirksamkeit, indem ihre selbst entwickelten digitalen Touren regelmäßig von Mitschülerinnen und Mitschülern genutzt werden und so aktiv das schulische Leben mitgestalten. Sie erwerben dabei zentrale Medien- und Zukunftskompetenzen, etwa das Gestalten eigener digitaler Inhalte, den kreativen und lösungsorientierten Umgang mit modernen Technologien im Team sowie den sicheren Einsatz von Orientierungs-Tools wie GPS.
Das gemeinsame Erstellen dieser Touren stärkt nicht nur das soziale Miteinander innerhalb der Klasse, sondern bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen in ein real nutzbares Produkt für ihre Schule einzubringen. Auch der unmittelbare schulische Alltag profitiert deutlich: In Vertretungsstunden bleibt eine wertvolle Lernzeit erhalten, da die Touren eine strukturierte, motivierende und lernförderliche Beschäftigung bieten.
Die Integration von Bewegung in den Schulalltag erfolgt dabei ganz selbstverständlich, und Lehrkräfte werden entlastet, da die Umsetzung ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand im Kollegium funktioniert. Damit entsteht ein moderner Zugang zu digitaler Medienbildung und selbstgesteuertem Lernen, der über reine Wissensvermittlung hinausgeht und Jugendliche als aktiv handelnde, mitgestaltende Akteur:innen der Schulgemeinschaft stärkt.
🌿 Nachhaltigkeit
Die erstellten Touren bleiben mindestens ein Jahr nutzbar und können jederzeit durch neue Aufgaben, aktualisierte Inhalte oder zusätzliche Touren ergänzt werden. So wächst ein digitales Portfolio, das langfristig Vertretungsstunden aufwertet, Bewegungsangebote im Schulgebäude verankert und Medienkompetenz zu einem lebendigen Bestandteil des Lernens macht.
Die Schule erhält ein wachsendes Beteiligungsinstrument, das verschiedene Jahrgänge miteinander verbindet und sichtbar für eine moderne, bewegte und selbstbestimmte Lernkultur steht.
Der außergewöhnliche Sporttag – Gemeinsam stark
💡 Projektidee
Viele Schulen wünschen sich Sport- und Erlebnistage, die die Gemeinschaft stärken, Bewegungsmangel entgegenwirken und Kindern besondere Erfolgserlebnisse ermöglichen. Die Realität ist jedoch eine andere: Die wirtschaftliche Lage der Kommunen führt seit Jahren zu Kürzungen im Bildungsbereich. Viele Schulen haben keine Mittel mehr für externe Programme, gleichzeitig fehlen Zeit und Personal, um solche Tage selbst durchzuführen. Lehrkräfte müssen durch mangelnde Ressourcen und Überlastung Prioritäten setzen, wodurch der reguläre Unterrichtsbetrieb Vorrang hat. Dadurch fallen Sporttage zunehmend aus oder finden nur in reduzierter Form statt. Gleichzeitig ist der Bedarf größer denn je. Studien zeigen, dass Kinder sich heute deutlich weniger bewegen als früher: Rund 80 % erreichen nicht die von der WHO empfohlenen 60 Minuten täglicher Aktivität. Besonders ältere Kinder und viele Mädchen sind davon betroffen. Dieses Phänomen wird durch steigende Bildschirmzeit und den Rückgang von Alltagsbewegung verstärkt.
Soziale Spannungen im Schulalltag, Bewegungsmangel und fehlende positive Gemeinschaftserfahrungen wirken sich negativ auf Konzentration, Gesundheit und Selbstwert aus. Ein gezielt gestalteter Bewegungstag kann diesen Entwicklungen wirksam entgegensteuern. Doch für viele Schulen ist er ohne Unterstützung kaum realisierbar.
Mit unserem Projekt „Der außergewöhnliche Sporttag – Gemeinsam stark“ möchten wir rund 2.000 Kindern an 8 bis 12 Schulen im Zeitraum von April bis September 2026 einen erlebnisreichen Bewegungstag ermöglichen, unabhängig von den finanziellen Voraussetzungen der jeweiligen Schule. Der Veranstaltungsort wird eine attraktive Kulisse bieten und groß genug für Gruppen von bis zu 400 Kindern sein. Deshalb suchen wir gezielt nach außergewöhnlichen Orten wie einem schönen Strand oder einem abwechslungsreichen Park. Für die Lehrkräfte entsteht dabei kein Mehraufwand. Denn sie begleiten den Tag lediglich unterstützend und können sich auf die Organisation durch unser Team verlassen.
Das Konzept unseres Sporttages löst sich bewusst von klassischen Disziplinen wie Sprint, Weitsprung oder Werfen. Stattdessen wollen wir aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen verringern und setzen auf kooperative Teamspiele, koordinative Aufgaben und kreative Bewegungsstationen, welche sich nur als Team lösen lassen. Nicht der Wettbewerb steht im Mittelpunkt, sondern Werte wie Fairplay, gegenseitige Unterstützung und ein starkes Miteinander. Am Ende des Tages sind alle Teilnehmer:innen Gewinner, durch gemeinsame Erfahrungen, gestärkte Gemeinschaft und Freude an Bewegung.
👣 Wirkung
Das Projekt fördert körperliche Aktivität, Teamgeist und verbessert das Miteinander. Die Jugendlichen üben Kreativität, klare Kommunikation, Rollenverteilung und strategisches Handeln in großen Gruppen. Jedes Kind hat die Möglichkeit seine individuellen Talente zu zeigen, weil durch vielfältige Aufgaben unterschiedliche Stärken angesprochen werden. Der Sporttag ist so gestaltet, dass alle Kinder teilnehmen können, unabhängig von ihrem Fitnessstand oder finanziellen Voraussetzungen.
Die gemeinsame Erfahrung eines erlebnisorientierten Sporttages wirkt wie ein sozialer „Reset“: Klassengemeinschaften erleben sich neu, Konflikte nehmen ab, Kooperation und Respekt werden gestärkt. Kinder, die im Alltag selten Erfolgserlebnisse haben, erfahren Anerkennung, Zugehörigkeit und Selbstvertrauen. Gleichzeitig entsteht ein positives Verhältnis zu Bewegung, was einen zentralen Schutzfaktor für Gesundheit und emotionales Wohlbefinden darstellt.
Auch Lehrkräfte werden entlastet: Sie müssen keinen organisatorischen Aufwand leisten und profitieren von einer spürbar entspannteren Gruppendynamik.
🌿 Nachhaltigkeit
„Der außergewöhnliche Sporttag – Gemeinsam stark“ bringt Bewegungsfreude zurück an die Schulen und fördert ein Umdenken bei allen Kindern. Er unterstützt sie dabei, sich im Alltag wieder eigenständig zu bewegen und zeigt ihnen Alternativen auf, die sie anstelle passiv verbrachter (digitaler) Freizeit nutzen können.
Langfristig werden motorische Fähigkeiten gestärkt, Stress reduziert und die Bedeutung von Bewegung positiv verankert. So können wir gemeinsam sicherstellen, dass möglichst viele Kinder regelmäßige Bewegungserfahrungen, soziale Erfolgserlebnisse und lebendige Gemeinschaftsmomente erleben, die weit über einen einzelnen Tag hinauswirken.
Abenteuer vor Ort - Bewegungsangebote für Schulen im ländlichen Raum
💡 Projektidee
Viele Schulen im ländlichen Raum stehen vor der Herausforderung, regelmäßige Bewegung in den Schulalltag zu integrieren. Fehlende Sportstätten, knappe kommunale Mittel, eingeschränkte Mobilität und der Druck eines vollen Unterrichtsplans erschweren die Planung abwechslungsreicher Erlebnistage. Hinzu kommt ein zunehmender Mangel an Sportlehrkräften, der dazu führt, dass Bewegungsangebote häufig ausfallen oder nur eingeschränkt stattfinden. Lehrkräfte wünschen sich aktive Impulse, doch der organisatorische Aufwand und die langen Wege zu geeigneten Lernorten bewirken, dass viele Kinder kaum Zugang zu erlebnisorientierten Bewegungsangeboten erhalten.
Hier setzt „Abenteuer vor Ort – Bewegungsangebote für Schulen im ländlichen Raum“ an. Unsere pädagogischen Teams bringen strukturierte, bewegungsintensive Angebote direkt an die Schule. Geeignete Austragungsorte sind hierbei der Schulhof, der angrenzende Park oder ein nahegelegener See. Der Tag folgt einem klaren pädagogischen Ablauf: aktivierende Warm-ups, Kooperations- und Bewegungsspiele, Aufgaben zur gemeinsamen Problemlösung sowie kurze Reflexionsphasen, die Erfahrungen sichern.
Ziel ist es, ein Bewegungsangebot zu schaffen, das auf die besonderen Herausforderungen des ländlichen Raums reagiert und soziale Kompetenzen durch sportlich-spielerische Begegnungen stärkt. Bewegung wird dabei nicht als Zusatz verstanden, sondern als integraler Bestandteil des Lernens. So entsteht ein Impuls, der die Klassen miteinander in Kontakt bringt, die Motivation stärkt und das Gemeinschaftsgefühl der gesamten Schule fördert.
Das Projekt ist für den Zeitraum von April bis September 2026 geplant. Insgesamt sollen 6 bis 12 Schulen im ländlichen Raum erreicht werden, sodass rund 600 bis 1.200 Kindern ein bewegter und abenteuerreicher Projekttag ermöglicht wird. Jeder Mobile Projekttag ist für Gruppen von etwa 100 Kindern konzipiert und wird an die jeweilige Jahrgangsstufe angepasst.
Dank unseres engen Kontakts zu über 150 Schulsozialarbeiter*innen an unseren Partnerschulen können wir gezielt jene Schulen erreichen, bei denen der Bedarf am größten ist. Ab 2027 ist eine Erweiterung des Projekts vorgesehen, um weiteren Schulen im ländlichen Raum Zugang zu Abenteuertagen ermöglichen.
👣 Wirkung
Die mobilen Erlebnistage fördern regelmäßige, vielseitige Bewegung und setzen einen starken gesundheitlichen Impuls im Schulalltag der Kinder. Durch unterschiedliche spielerische Bewegungsaufgaben werden Ausdauer, Kraft, Koordination und motorische Grundfertigkeiten gestärkt und Bewegungsmangel präventiv entgegengewirkt. Gleichzeitig erleben die Kinder, dass Bewegung Spaß macht und verankern diesen Grundgedanken auch außerhalb der Schule in ihrem Alltag.
Indem die Angebote direkt auf Schulhof, Wiese oder in nahegelegenen Außenräumen stattfinden, kompensiert das Programm fehlende oder marode Sportstätten und schafft qualifizierte Bewegungsangebote unabhängig von der Ausstattung der Schule. Gleichzeitig entlastet es Schulen, die vom Mangel an Sportlehrkräften besonders betroffen sind, da externe Fachkräfte die Planung und Durchführung übernehmen und so verlässliche Bewegungszeiten ermöglichen.
🌿 Nachhaltigkeit
Das Projekt bietet Schulen im ländlichen Raum einen abenteuerlichen Sporttag an. Durch die Abwechslung zum Unterricht entstehen Leichtigkeit, Freude und ein Energieschub, der sich positiv auf die Lern- und Gruppenatmosphäre auswirkt. Eine wiederkehrende Durchführung führt zu einem verlässlichen Rhythmus aus Aktivität, Abwechslung und positiver Erfahrung im Schuljahr. Kinder erleben ihren Schulhof als Ort, an dem Bewegung Spaß macht und Möglichkeiten bietet, außerhalb des Sportunterrichts positive Bewegungserfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus kann das Projekt zu einem Umdenken von „Sportunterricht“ führen und inspiriert sowohl Kinder wie auch Lehrkräfte zu neuen Bewegungsimpulsen.
Die Anschaffung von wiederverwendbaren Materialien und die flexible Mobilität unserer Teams ermöglichen, dass das Projekt jährlich fortgeführt und bei steigender Nachfrage erweitert werden kann. So wächst Schritt für Schritt ein nachhaltiges Modell, das Bewegung im ländlichen Raum verankert und Schulen dauerhaft bei der Gestaltung aktiver Lerntage unterstützt.
Stresslevel 100 - Die präventive Erlebnis-Rallye
💡 Projektidee
Schulen und Ausbildungsstätten stehen vor zunehmenden Belastungen: verdichtete Stundenpläne, steigende Leistungsanforderungen, digitale Dauerreize und wachsende mentale Belastungen bei Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen. Präventionsangebote fehlen häufig oder sind theorielastig, schwer umsetzbar oder personell nicht leistbar. Die Folge ist, dass Stressregulation, Selbstfürsorge und gesundes Pausenverhalten kaum trainiert werden, obwohl diese Fähigkeiten entscheidend für die Bewältigung ihres zukünftigen Arbeitslebens sind.
Das Projekt “Stresslevel 100 – Die präventive Erlebnis-Rallye“ beinhaltet ein digitales, zweistündiges Bewegungs- und Präventionsformat, welches das Thema Resilienz und psychische Gesundheit spielerisch zugänglich macht. Die Teilnehmenden absolvieren in Kleingruppen eine gamifizierte Outdoor-Tour, lösen interaktive Aufgaben über Tablets und setzen sich aktiv mit ihrem Stressverhalten auseinander. Die Stationen beinhalten Bewegungsimpulse, Achtsamkeitsübungen, kreative Medienarbeit oder kleine Regenerationsmethoden. Die Tour zeigt, wie Stress entsteht, wie dieser praktisch verringert werden kann und somit eigene Selbstwirksamkeit im Alltag aufgebaut werden kann. Das Angebot richtet sich an Schüler:innen ab Klassenstufe 7 sowie an Auszubildende an beruflichen Schulen. Die Inhalte können flexibel an Alter, Lebenswelt und Ausbildungsbezüge angepasst werden.
Um 6-12 präventive Erlebnis-Rallyes für ca. 300-600 Jugendliche oder Auszubildende durchzuführen, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Darin enthalten sind Personalaufwand, Logistik, Material, Vorbereitung, technische Betreuung und Nachbereitung. Mit einer Förderung können bis zu zwölf Schulen bzw. Ausbildungsklassen das Format kostenfrei oder stark vergünstigt nutzen.
👣 Wirkung
Die Teilnehmenden erleben Stressbewältigung als praktische, motivierende Erfahrung statt als theoretisches Lernfeld. Sie üben Selbstreflexion, lernen alltagsnahe Entspannungsmethoden kennen und erfahren Bewegung als wirksamen Schutzfaktor gegen Belastung. Gruppenprozesse verbessern sich, Kommunikationswege werden gestärkt und der Umgang miteinander wird achtsamer. Kooperationsaufgaben stärken Kommunikation und Zusammenarbeit, während die gamifizierten Elemente Motivation und Lernbereitschaft erhöhen. Durch die Verbindung von Wissen, Bewegung und Interaktion werden zentrale Inhalte emotional verankert und langfristig wirksam.
🌿 Nachhaltigkeit
Die in der Rallye erarbeiteten Strategien, zum Bewältigen der Aufgaben, führen zu alltagsreifen Präventionskonzepten, die sowohl individuell als auch gemeinschaftlich weitergenutzt werden können. Alle vermittelten Methoden, von Atemtechniken über Kurzpausen bis hin zu Bewegungsimpulsen, sind unmittelbar übertragbar und stärken die Teilnehmenden langfristig im Umgang mit Stresssituationen im Alltag.
Die digitalen Touren bleiben dauerhaft verfügbar und können von weiteren Klassen und Jahrgängen beliebig oft eingesetzt werden. Dank GPS-basierter Struktur lässt sich das Format ohne zusätzlichen Aufwand an jede Umgebung anpassen und flexibel in unterschiedliche Schul- und Ausbildungskontexte integrieren. Der modulare Aufbau ermöglicht jährliche Erweiterungen und thematische Anpassungen, sodass die Erlebnis-Rallye zu einem langfristigen, wachsenden Baustein schulischer und beruflicher Gesundheitsprävention werden kann.
Die Tablets sind langfristig nutzbar und können jährlich von mehreren hundert Jugendlichen eingesetzt werden. Die einmalige Anschaffung schafft somit die Voraussetzung für ein dauerhaftes Präventionsangebot im Bereich psychische Gesundheit, Resilienz und Bewegung. Mit 12 Tablets können pro Durchführungstag bis zu 50 Teilnehmende begleitet werden.
Jugend-Olympiade: Gemeinsam stark
💡 Projektidee
Viele Schulen erleben zunehmend soziale Spannungen in ihren Klassenverbänden. Unterschiedliche Leistungsniveaus, vielfältige Lebenswirklichkeiten, wachsender Konkurrenzdruck und instabile Gruppendynamiken erschweren ein respektvolles Miteinander. Im Jugendalter sind Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit besonders wichtig. Doch vielen Jugendlichen fehlen Orte, an denen sie ohne Bewertung ihre Stärken zeigen können. Gleichzeitig gibt es zu wenige Formate, in denen Vielfalt als Ressource sichtbar und erlebbar wird. Lehrplan und Schulbudgets lassen zudem nur wenig Raum für erlebnisorientierte Gruppenerfahrungen, die diese Entwicklung unterstützen.
Hier möchten wir mit unserem Projekt Jugend-Olympiade Leipzig ansetzen. Sie greift den ursprünglichen olympischen Gedanken auf: Fairness, Begegnung, gemeinsames Wetteifern. Die Idee wird auf ein modernes und inklusionsförderndes Format für Jugendliche übertragen. Das Event bietet sportliche und kreative Herausforderungen, die nicht auf individuelle Höchstleistungen zielen, sondern auf Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Heterogen zusammengesetzte Teams erleben, wie sportliche, kommunikative, kreative und strategische Stärken einander ergänzen.
Die Teamzusammensetzung folgt einem pädagogischen Prinzip, das gezielt Gemeinschaft stärkt. Die Lehrkräfte stellen die Teams selbst zusammen: die Hälfte der Jugendlichen sollen jene sein, die im Schulalltag mehr Unterstützung benötigen, die andere Hälfte diejenigen, die stärker gefordert werden können. Dadurch entstehen bewusst gemischte Teams, in denen unterschiedliche Stärken zusammenkommen, sich ergänzen und neue Rollenbilder entstehen.
Mit insgesamt 24 Teams zu jeweils zehn Jugendlichen wird ein breites Spektrum an Schulen der Klassenstufen 8–10 aus Oberschulen in ganz Sachsen und Sachsen-Anhalt erreicht. Der Clara-Zetkin-Park in Leipzig wird als Austragungsort gewählt, da er über große Wiesenflächen, eine sehr gute Erreichbarkeit sowie eine etablierte Infrastruktur für Sport- und Bewegungsangebote verfügt und sich damit ideal für ein solches Großevent eignet.
👣 Wirkung
Die Jugendlichen erfahren unmittelbar, dass Kooperation erfolgreicher ist als Konkurrenz. Unterschiedliche Talente werden sichtbar, gegenseitige Wertschätzung entsteht, und die Teams entwickeln Lösungen gemeinsam.
Durch Bewegung, Spiel und kreative Aufgaben entsteht eine Atmosphäre, die Leichtigkeit, Mut und Gemeinschaft fördert. Jugendliche erleben, dass sie selbstwirksam handeln, Verantwortung übernehmen und einander unterstützen können. Dies stärkt Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktkompetenz.
Darüber hinaus wirkt die Olympiade positiv auf das soziale Klima der beteiligten Schulen: Klassen kehren mit neuen Erfahrungen zurück, Gruppendynamiken verbessern sich, und ein respektvolleres Miteinander entwickelt sich. Die Jugendlichen erkennen, dass Vielfalt kein Hindernis, sondern ein Vorteil für Teamleistung und Zusammenhalt ist. Die Verbindung aus Sport, Kreativität und demokratischen Werten fördert konstruktives Verhalten und stärkt soziale und emotionale Kompetenzen dauerhaft.
🌿 Nachhaltigkeit
Die Jugend-Olympiade entfaltet ihre Wirkung weit über den Veranstaltungstag hinaus, weil sie soziale und demokratische Haltungen stabilisiert. Jugendliche erleben in gemischten Teams, dass ihre individuellen Stärken für den gemeinsamen Erfolg bedeutsam sind. Diese Erfahrung schafft langfristiges Selbstvertrauen und ein klareres Verständnis ihrer Rolle in der Gruppe und damit auch in der Gesellschaft.
Durch die positiven Gemeinschaftserlebnisse bauen die Jugendlichen Unsicherheiten und Kontakthemmungen ab und entwickeln ein offenes, respektvolles Miteinander. Gleichzeitig entsteht eine Begegnungsstätte zwischen Schulen unterschiedlichen Profils, in der sowohl Jugendliche als auch Lehrkräfte ihren Horizont erweitern und neue Perspektiven kennenlernen.
Respekt statt Diskriminierung - Ein bewegungsreicher Workshop für Vielfalt und faires Miteinander
💡 Projektidee
In einigen Schulen Sachsen-Anhalts zeigen sich bereits im Grundschulalter erkennbare Vorprägungen aus dem Elternhaus, die das soziale Miteinander belasten können. Abwertende Sprache, Respektlosigkeit und stereotype Aussagen sind für viele Kinder allgegenwärtig. Dies wird durch die gesellschaftliche Polarisierung begünstigt. In vielen Klassen ist das Schulleben von unsensibler Kommunikation unter den Mitschüler:innen geprägt, etwa durch Beleidigungen und Ausgrenzung. Schulen erleben diese Entwicklungen hautnah, stehen aber unter starkem Zeit- und Leistungsdruck und verfügen oft nicht über ausreichend handlungsorientierte Angebote, um dem wirksam und altersgerecht zu begegnen.
Hier setzt unser Projekt „Respekt statt Diskrimierung” an: ein bewegungsorientierter Workshop für 3.-4. sowie 5.-6. Klassen, der demokratische Werte praktisch erfahrbar macht. In spielerischen Formaten erleben Kinder, dass Vielfalt, Fairness und Gleichwertigkeit Freude bereiten und ihre Meinung wertgeschätzt wird. Der Workshop kombiniert Kooperations- und Bewegungsspiele, Perspektivwechsel, sowie Reflexionsaufgaben. Die Inhalte kombinieren erlebnispädagogische Ansätze mit denen aus der politischen Bildung. Dabei sind diese altersgerecht, wertschätzend und ohne moralischen Zeigefinger gestaltet.
Das Projekt richtet sich an Grund- und weiterführende Schulen. An einem Projekttag können bis zu vier Klassen derselben Klassenstufe parallel teilnehmen, sodass durch die Finanzierung dieses Projekts im Jahr 2026, von März bis Oktober, insgesamt 6 Schulen die Möglichkeit erhalten, diesen Workshop durchzuführen. Insgesamt profitieren etwa 600 Kinder von diesem Projekttag, welcher angeleitet und betreut wird durch fachkompetente Pädagog:innen.
👣 Wirkung
Während des Workshops erleben die Kinder Vielfalt als etwas Positives und erkennen, dass Unterschiede in Herkunft, Charakter oder Interessen selbstverständlich und wertvoll sind. Dadurch entwickeln sie ein differenziertes Verständnis ihrer eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, abwertende Aussagen zu erkennen sowie kritisch zu hinterfragen. Die spielerische Auseinandersetzung mit Einstellungen, Gefühlen und persönlichen Grenzen fördert zentrale soziale Kompetenzen, stärkt Empathie und erleichtert Perspektivübernahme. Parallel dazu erweitern die Kinder ihre kommunikativen Fähigkeiten und reflektieren den verantwortungsbewussten Umgang mit Sprache und deren Wirkung auf andere.
Des Weiteren werden Demokratische Prinzipien wie Gleichwertigkeit, Fairness und Mitbestimmung nicht nur theoretisch vermittelt, sondern emotional verankert und im Klassenverband praktisch erfahrbar gemacht. Im gemeinsamen Überwinden kleiner Herausforderungen erleben die Kinder, dass unterschiedliche Stärken ein Team bereichern. Diese Erfahrungen entwickeln ein Bewusstsein für Teamgeist und fördern Selbstvertrauen im Umgang mit neuen Situationen. Insgesamt verinnerlichen die Kinder diese Werte und nutzen sie zunehmend als Orientierung im schulischen Alltag.
🌿 Nachhaltigkeit
„Respekt statt Diskriminierung“ legt Grundlagen für eine stabile demokratische Haltung im Kindesalter, wenn Einstellungen noch offen und veränderbar sind. Der Workshop wirkt über den Projekttag hinaus und vermittelt dabei konkrete kommunikative und soziale Kompetenzen, welche die Kinder im (Schul-)Alltag anwenden können.
Insgesamt entsteht somit ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander, welches das Klassenklima verbessert.
Schulen können das Format jährlich mit neuen Klassen durchführen und schrittweise als festen Baustein ihrer Präventions- und Demokratiearbeit etablieren. Somit kann ein wiederkehrendes Angebot entstehen, das Kindern Freude an Vielfalt vermittelt, ihre Selbstwirksamkeit stärkt und langfristig dazu beiträgt, aus polarisierenden Vorprägungen selbstbestimmte und wertschätzende Haltungen zu entwickeln.
Abenteuerfahrten für den ländlichen Raum
💡 Projektidee
Kinder und Jugendliche an Schulen im ländlichen Raum haben deutlich geringere Chancen, an erlebnispädagogischen Projekttagen teilzunehmen, insbesondere wenn diese mit längeren Anfahrtswegen verbunden sind. Während urbane Schulen meist über vielfältige außerschulische Lernorte in unmittelbarer Nähe verfügen oder ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz nutzen können, fehlen ländlichen Schulen häufig die notwendigen Strukturen, Budgets und Mobilitätsangebote für regelmäßige Projekttage. Kommunale Kürzungen verschärfen diese Situation zusätzlich, sodass viele Schulen Ausflüge ganz streichen oder nur durch hohen Eigenaufwand des ohnehin stark belasteten Kollegiums organisieren können. In der Folge erleben gerade Kinder aus ländlichen Regionen immer seltener erlebnispädagogische Aktivitäten, Teamprogramme oder bewegungsreiche Lerntage und verlieren dadurch wichtige Gelegenheiten für Teambuilding, soziale Lernerfahrungen und gleichwertige Bildungsteilhabe.
Mit dem Projekt „Abenteuerfahrten für den ländlichen Raum“ sollen Kinder und Jugendliche an Grundschulen und weiterführenden Schulen in ländlichen Regionen gezielt Zugang zu solchen Bildungs- und Gemeinschaftserlebnissen erhalten. Von März bis Dezember 2026 erhalten zehn Schulen im ländlichen Raum ein zweckgebundenes Mobilitätsbudget, mit dem jeweils ein vollständig organisierter erlebnispädagogischer Projekttag finanziert wird. Damit können insgesamt bis zu 500 Kindern ein bewegungsreicher und gemeinschaftsfördernder Ausflug ermöglicht werden.
👣 Wirkung
Durch die Förderung erhalten Kinder im ländlichen Raum Zugang zu professionell angeleiteten, erlebnispädagogischen Projekttagen, die Bewegung, Naturerfahrung und gemeinsames Lernen verbinden. Diese Tage fördern gezielt körperliche Aktivität und Teamgeist und stärken das soziale Miteinander in den Klassen.
Hierbei liegt der Fokus auf Outdoor-Programmen, bei denen Kinder Kreativität, klare Kommunikation, Rollenverteilung und gemeinsames Problemlösen üben; gleichzeitig trainieren sie Ausdauer, Koordination und motorische Fertigkeiten. Durch die Vielfalt der Aufgaben können unterschiedliche Talente sichtbar werden, sodass jedes Kind seine Stärken einbringen und Erfolgserlebnisse sammeln kann, was das Gemeinschaftsgefühl und das Vertrauen in der Gruppe spürbar verstärkt.
Da die Angebote bewusst außerhalb des Schulgeländes stattfinden, gleichen sie fehlende oder marode Sportstätten aus und schaffen qualitativ hochwertige Bewegungs- und Naturerlebnisse unabhängig von der Ausstattung der Schule. Externe, geschulte Teamer:innen übernehmen Planung, Organisation und Durchführung, wodurch insbesondere Schulen mit hohem Lehrkräfte Einsatz und fehlenden Sportlehrkräften deutlich entlastet werden und verlässliche Bewegungsangebote gesichert sind.
Die Übernahme der Buskosten reduziert zentrale Mobilitätsbarrieren ländlicher Schulen, sodass Kinder schwer erreichbare Erlebnisorte und pädagogisch hochwertige Programme besuchen können, unabhängig von regionaler Infrastruktur, finanziellen Möglichkeiten der Familien oder begrenzten Schulbudgets. Dies trägt dazu bei, regionale Ungleichheiten auszugleichen, Lehrkräfte organisatorisch zu entlasten und Kindern aus ländlichen Räumen gleichwertige Chancen auf bewegungsreiche, gemeinschaftsstärkende Lernerfahrungen zu eröffnen.
🌿 Nachhaltigkeit
Die “Abenteuerfahrten” bringen eine willkommene Abwechslung in den Schulalltag und schaffen Leichtigkeit, Freude und neue Energie. Dabei geht es nicht nur um den einmaligen Impuls eines erlebnispädagogischen Tages, sondern darum, neu Gelerntes und verbesserte soziale Kompetenzen nachhaltig im Schulalltag anzuwenden. Davon profitieren nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrkräfte, die ihre eigenen Methoden durch neue Impulse und Denkansätze weiterentwickeln und verbessern können.
Zudem erleben die Kinder die Natur als attraktiven Lern- und Bewegungsraum, entwickeln ein dauerhaft positives Verhältnis zu Bewegung im Freien und werden motiviert, sich auch außerhalb der Schule aktiv und umweltbewusst zu verhalten. Dies leistet einen wichtigen Beitrag sowohl zur Gesundheitsförderung als auch zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Mission: CleanUp x TrashArt x Digital Storytelling - Eine kreative Umweltaktion mit Jugendlichen
💡 Projektidee
Junge Menschen möchten dem Klimawandel aktiv begegnen, fühlen sich jedoch oft ohnmächtig und ohne reale Handlungsmöglichkeiten. Bewegungen wie Fridays for Future haben gezeigt, wie groß dieses Bedürfnis nach Engagement ist, doch im Schulalltag bleibt Umweltschutz häufig theoretisch: Themen wie Plastikflut, Biodiversität oder Meeresverschmutzung werden vermittelt, ohne dass daraus eigenes Handeln entsteht. Schulen wünschen sich praxisnahe, handlungsorientierte Formate, stoßen jedoch auf zeitliche und organisatorische Grenzen.
“Mission: CleanUp x TrashArt x Digital Storytelling” ist ein medienpädagogisches Umweltbildungsprojekt, bei dem Jugendliche Naturflächen säubern, aus den Funden kreative TrashArt gestalten und ihre Aktionen durch professionelle Social-Media-Dokumentation öffentlich sichtbar machen, um Selbstwirksamkeit, Umweltbewusstsein und gesellschaftliches Engagement unmittelbar zu erleben. Das Projekt knüpft bewusst an bestehende Naturschutzinitiativen wie die Bachpatenschaften des BUND an, bei denen lokale Gewässerabschnitte von Gruppen gepflegt und geschützt werden. So wird individuelles Engagement in ein langfristiges, regional verankertes Umweltprogramm eingebettet.
Zwei Schulklassen verwandeln für einen halben Tag einen städtischen Naturraum in eine Lern- und Aktionsfläche. In Kleinteams sammeln rund 100 Jugendliche entlang festgelegter Routen Müll, sortieren die Funde und setzen sich aktiv mit den Folgen der Vermüllung auseinander. Der BUND unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung von Materialien, die Begleitung der Sammelaktion sowie die Organisation der umweltgerechten Müllentsorgung und vermittelt zudem wichtige ökologische Hintergrundinformationen.
Vor der Sammelaktion erhalten die Teilnehmenden einen künstlerischen Input durch einen/eine LandArt-Künstler:in. Dieser Crashkurs vermittelt Grundlagen der ästhetischen Inszenierung von Umweltmaterialien und bereitet die spätere Gestaltung des TrashArt-Objekts vor. Parallel vermittelt eine medienpädagogische Fachkraft eine Social-Media-Strategie: Wie stellt man Umweltaktivismus visuell dar? Welche Formate funktionieren auf TikTok und Instagram? Wie entsteht aus einer Gemeinschaftsaktion eine Botschaft?
Während des gesamten Projekts werden die Jugendlichen medienpädagogisch begleitet. Mit festen Ansprechpersonen, die sie bei der Videoproduktion unterstützen. In den Kleingruppen übernehmen die Jugendlichen unterschiedliche Rollen wie Recherchieren, Sammeln, Kameraführung und Postproduktion. Darüber hinaus inszenieren sie den Aktionstag mit ihren eigenen Ausdrucksformen. Am Ende entsteht aus dem gesammelten Material ein gemeinsames LandArt-Objekt („TrashArt“) als künstlerisches Zeichen für Verantwortung und Veränderung. Das Zusammenspiel aus Clean-Up, TrashArt und digitalem Storytelling macht Umweltbildung für Jugendliche konkret, emotional und wirksam.
👣 Wirkung
Die Jugendlichen erleben unmittelbar, welche Menge an Müll sich in kurzer Zeit aus Naturflächen entfernen lässt. Diese direkte Erfahrung verändert ihre Wahrnehmung, stärkt ihr Verantwortungsbewusstsein und fördert den Willen zum eigenen Handeln. Gleichzeitig intensiviert die gemeinsame Teamarbeit während der Sammlung soziale Kompetenzen: Kooperation, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung werden gestärkt und die Gruppen erfahren sich als handlungsfähige Gemeinschaft mit sichtbarem Erfolgserlebnis.
Durch die Social-Media-Dokumentation lernen die Jugendlichen, wie digitale Kommunikation gesellschaftliche Themen sichtbar machen kann. Sie produzieren eigene Kurzvideos und Storys, reflektieren kritische Umweltbotschaften und setzen diese kreativ und zielgruppenorientiert um. Die Zusammenarbeit mit medienpädagogischen Fachkräften fördert dabei sowohl ihre Medienkompetenz als auch ihre Ausdrucksfähigkeit.
Ein zentrales emotionales Element bildet die entstehende TrashArt-Skulptur, die als sichtbares Zeichen für Verantwortung und Veränderung dient. Zusätzlich entwickeln die Jugendlichen in den Kleingruppen rund 20 Kurzvideos, die zeitgleich auf TikTok und Instagram veröffentlicht werden. Durch gegenseitiges Liken, Teilen und Kommentieren entsteht eine organische Social-Media-Kampagne, die weit über den Projekttag hinaus Aufmerksamkeit erzeugt und bei den Zuschauenden ein verändertes Bewusstsein für Umweltverschmutzung und Selbstwirksamkeit anstoßen kann.
🌿 Nachhaltigkeit
Mission: CleanUp x TrashArt x Digital Storytelling entfaltet seine nachhaltige Wirkung vor allem dadurch, dass Jugendliche erleben, wie sie selbst aktiv Veränderung gestalten können. Dieses Gefühl von Selbstwirksamkeit stärkt langfristig ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und eigene Handlungsspielräume wahrzunehmen.
Die während des Projekts entwickelten Fähigkeiten wie das kreative Problemlösen, reflektiertes Entscheiden, organisieren in Teams und zielgerichtete Kommunikation, lassen sich in andere Lebensbereiche übertragen und stärken sie weit über den Projekttag hinaus. Die digitalen Beiträge bleiben sichtbar und bieten Schulen sowie Öffentlichkeit nachhaltige Impulse für Umweltbildung und Diskussion. Bei erfolgreicher Umsetzung kann Mission CleanUp zudem wiederholt oder auf weitere Städte ausgeweitet werden.
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