Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für eines unserer Angebote entschieden haben. Bitte lesen Sie sich unsere AGB`s sorgfältig durch. Bei Fragen oder Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

§ 1  Geltungsbereich

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen des Unternehmens Ministerium für Abenteuer (MfA) nach Maßgabe des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrages für alle Maßnahmen (beispielsweise Klassenfahrten, Wandertage, Projektwochen, Sozialtrainings) und ähnliche Anlässe.

 

§ 2  Vertragsgrundlagen

2.1 Die Buchung einer Leistung bei MfA kann schriftlich, auch per email, erfolgen. Der Kunde versichert hierbei, sowohl im eigenen Namen wie auch im Namen aller in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer zu handeln.

2.2 Unsere Angebote sind verbindlich oder auch unverbindlich. Verbindliche Angebote inklusive Terminzusagen müssen vom Kunden binnen 7 Werktagen schriftlich, auch per email, angenommen werden. Eine spätere Annahme bedarf einer neuen Abstimmung.

2.3 Nachträgliche Änderungen der Vertragsinhalte sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich vereinbart oder wenn sie im Falle einer ausnahmsweise mündlichen Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen schriftlich bestätigt werden.

 

§ 3 – Buchungen und Zahlungsbedingungen

3.1 Bei Vertragsabschluss bekommt der Kunde mit der Buchungsbestätigung eine Anzahlungsrechnung in Höhe von 25%. Diese ist innerhalb von 14 Tagen fällig. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das entsprechend vereinbarte Konto:

Ministerium für Abenteuer
Empfänger: David Schäfer
IBAN: DE42860100900984801900
BIC: PBNKDEFF

Mit Eingang des Anzahlungsbetrages ist die Buchung abgeschlossen. 

3.2 Die Restzahlung wird 14 Tage vor dem Veranstaltungstermin fällig. Das MfA behält sich eine Nachberechnung vor, sollten weitere Angebote in Anspruch genommen werden bzw. die Anzahl der erschienenen Personen mit der im bestätigten Angebot gemeldeten Personen übersteigen. Erfolgt keine Zahlung, ist der Veranstalter nicht verpflichtet, den Vertrag zu erfüllen. Sein Recht auf Schadensersatz bleibt hiervon unberührt. 

3.3 Für jede Mahnung nach Verzugseintritt kann das MfA 5,00 € Auslagenersatz verlangen.

§ 4  Preis- und Leistungsänderungen

Änderungen und Abweichungen vom vereinbarten Vertragsinhalt, die nach Abschluss des Vertrages notwendig werden und die von MfA nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Vertragsleistung führen und den Gesamtzuschnitt der Buchung nicht beeinträchtigen.

§ 5 – Änderungen der Teilnehmerzahl und des Veranstaltungszeitraumes

5.1 Im Falle der Verminderung oder Erhöhung von Teilnehmerzahlen behalten wir uns eine Preisanpassung vor. Der Kunde hat dem MfA die voraussichtliche Anzahl der Teilnehmer spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn mitzuteilen. Die bis dahin gemeldete Teilnehmerzahl bleibt zahlbar und stellt die Grundlage für den Gesamtpreis bzw. der Restzahlung dar. Verminderte Teilnehmerzahlen führen nicht zwingend zu Preisreduzierungen, erhöhte Teilnehmerzahlen bewirken, je nach Leistung, in der Regel eine Erhöhung des Leistungspreises.

5.2 Je nach Abenteuer gibt es eine Mindestteilnehmerzahl, aus welcher sich der Mindestpreis des Abenteuers berechnet. Auch wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erfüllt wird, ist dieser Preis bindend.  Die Mindestteilnehmerzahlen sind in den Beschreibungen der Abenteuer ersichtlich.

5.3 Für die geplanten Veranstaltungen werden feste Zeiträume vereinbart. Sollte durch ein späteres Eintreffen der Teilnehmer/Gruppe die Veranstaltung erst später beginnen können und die vollständige Veranstaltung realisiert werden (sofern die Verfügbarkeit möglich ist), entstehen Kosten für Wartezeiten der eingesetzten Trainer in Höhe von 30,00 € netto für jede angefangene halbe Stunde.

Wenn anderweitige bzw. nachfolgende Buchungen die Erbringung der vollständigen Leistung nicht mehr ermöglichen, wird der komplette Preis der Maßnahme fällig. Der Kunde ist in diesem Fall nicht berechtigt, den Preis zu mindern.

§ Wetterbedingte Terminverschiebungen oder Veranstaltungsabbrüche

6.1 Sollten extreme Witterungsbedingungen (Sturm, Gewitter o.ä.) die sichere Durchführung einer Veranstaltung nicht mehr gewährleisten und ist eine kurzfristige Wetterbesserung nicht abzusehen, bieten wir zwei Ersatztermine oder eine wetterunabhängige Veranstaltungsvariante an. Wird vom Kunden kein Ersatztermin oder eine Änderung des Veranstaltungsinhaltes angenommen, ist er zur Entrichtung des gesamten Veranstaltungspreises verpflichtet. Dies gilt auch im Falle eines vorzeitigen Abbruchs durch extreme Wetterbedingungen.

6.2 Ein Rücktritt des Kunden aus Wettergründen ist grundsätzlich nicht zulässig, solange nach Einschätzung von MfA eine sichere Durchführung der in dem Vertrag zugrundeliegenden Leistungen gewährleistet ist.

 

§ 7 – Rücktritt vom Vertrag

7.1 Der Kunde kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Bei Rücktritt bis 2 Monate vor Beginn einer Veranstaltung/Leistung durch den Kunden, steht MfA unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen folgende pauschale Entschädigung zu:

  • Bis 2 Monate vor Leistungsbeginn 25% des vereinbarten Gesamtpreises
  • bis 1 Monat vor Leistungsbeginn 30% des vereinbarten Gesamtpreises
  • bis 15 Tage vor Leistungsbeginn 40% des vereinbarten Gesamtpreises
  • bis 7 Tage vor Leistungsbeginn 75% des vereinbarten Gesamtpreises.

7.2 Sofern in dem Vertragspreis Posten enthalten sind, die sich nach dem tatsächlichen Verbrauch bemessen, bleiben diese bei der Berechnung der Anzahlung und der Stornokosten unberücksichtigt.

 

§ 8 Sicherheitsbestimmungen

8.1 Die Sicherheit der Teilnehmer, insbesondere der Kinder, hat absolute Priorität bei MfA. Es muss gewährleistet sein, dass die Anweisungen des Personals umgesetzt werden und bei begleiteten Minderjährigen das Betreuungspersonal dabei unterstützt. Wenn es trotz Ermahnungen zu wiederholten Verstößen gegen die Anweisungen kommt, können einzelne Teilnehmer umgehend ausgeschlossen werden.

8.2 Wird am Veranstaltungstag festgestellt oder nur vermutet, dass Teilnehmer unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder dergleichen stehen, werden diese mit Rücksicht auf die Gefährdung Dritter ebenso von der Veranstaltung ausgeschlossen.

8.3  Wir gehen davon aus, dass bei angebotenen Wassersportaktivitäten die Teilnehmer schwimmen können. Die verfügbaren Schwimmhilfen sollten getragen werden. Kinder müssen eine Schwimmweste tragen.

8.4 Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Das Personal wird bei Veranstaltungsbeginn die Teilnehmer (Kinder) auf die Sicherheitsanforderungen hinweisen. Bei Kindern unter 12 Jahren ist eine Teilnahme nur in Begleitung eines Erwachsenen zulässig. Bei Teilnehmern unter 18 Jahren bedarf es einer Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.

 

§ 9 Gewährleistung/Pflichten von MfA

Wir leisten Gewähr für die auftragsgemäße Ausführung des uns erteilten Auftrages und sichern eine ausreichende, gesetzlich vorgeschriebene Absicherung der Teilnehmer/Kunden zu. Für Leistungen externer Dienstleistungen übernimmt dieser Anbieter die Gewähr.

 

§ 10 Haftung des Veranstalters

10.1 MfA haftet für:

  • eine gewissenhafte Veranstaltungsvorbereitung und –Abwicklung
  • die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungen Dritter
  • die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen

10.2 Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr. MfA haftet insoweit nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ihrerseits.

10.3 Im Falle der zwingenden Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit ist unsere Haftung auf den vorhersehbaren und typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

10.4 Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten unserer Erfüllungsgehilfen.

 

§ 11 – Beschränkung der Haftung

11.1 MfA haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die in der konkreten Leistungsbeschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden. Gelten für eine vom Leistungsträger zu erbringende Leistung gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder ganz ausgeschlossen ist, so kann sich MfA dem Kunden gegenüber hierauf berufen.

11.2 Für mitgeführte persönliche Gegenstände übernimmt der Kunde die Haftung. MfA übernimmt bei Verlust oder Beschädigung keine Haftung, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz ihrerseits.

§ 12 – Mitwirkungspflicht/Schäden durch Kunden und Gäste

12.1 Der Kunde/Gast ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Er ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich an MfA weiterzuleiten.

12.2 Dem Ausbildungs-, Schulungs- und Führungspersonal ist Folge zu leisten. Eine detaillierte Einweisung in die Materialhandhabung und Handlungsweisen kann Bestandteil jeder Veranstaltung sein, sofern diese erforderlich ist.

12.3 Der Kunde hat alle über ihn angemeldete Personen über den Inhalt dieser allgemeinen Bedingungen, vor Veranstaltungsbeginn in Kenntnis zu setzen. Alternativ stehen die AGB’s online zur Verfügung.

12.4 Für entstandene Schäden durch mittelbar oder unmittelbar beteiligte Personen des Kunden an Gegenständen/Gebäuden/Fahrzeugen von MfA oder an Gegenständen/ Gebäuden/Fahrzeugen beauftragter Partner, haftet der Kunde/Teilnehmer für deren Wiederherstellung/Schadensbeseitigung/Reinigung.

 

§ 13 Schlussbestimmungen

13.1 Alle Vereinbarungen, die zwischen MfA und dem Teilnehmer im Zusammenhang mit einem Vertragsschluss über Leistungen von MfA getroffen werden, sind in dem Vertrag und in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen schriftlich niedergelegt. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

13.2 Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. 

13.3 Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Leipzig, soweit gesetzlich zulässig.

13.4 Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht

 

Stand: November 2018